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Ein Häm-Exportprotein ist für die Differenzierung roter Blutkörperchen und die Eisenhomöostase notwendig

Gebiete: Blut, Virologie
Der FLVCR (feline leukemia virus subgroup C receptor) exportiert zytoplasmatisches Häm. Eine Gruppe der Universität Washington in Seattle (USA) hat jetzt gezeigt, daß FLVCR-Null-Mäuse keine vollständige Erythropoese durchlaufen und kraniofasziale sowie Extremitäten-Deformationen aufweisen. Diese Deformationen ähneln denen von Patienten mit Diamond-Blackfan Anämie. Die Tiere sterben noch als Embryonen in der Mitte der Schwangerschaft.
Mäuse, bei denen FLVCR als Neugeborene deletiert wird, entwickeln eine schwere makrozytäre Anämie, wobei die Reifung der Proerythroblasten unterbrochen wird. Deshalb wird angenommen, daß erythroide Vorläuferzellen mehr Häm exportieren, um das Überleben zu sichern. Häm-Proteine sind für die Funktion und Unversehrtheit aerober Zellen wichtig. Freies Häm ist allerdings toxisch, weswegen Zellen ihre Hämsynthese genau balancieren müssen.

Die Wissenschaftler entdeckten zusätzlich, daß FLVCR den Eisen-Stoffwechsel in der Leber reguliert und den Häm-Export von Makrophagen dirigiert, die alternde rote Blutkörperchen aufnehmen.

Folgende Antikörper finden Sie hierzu auf antikoerper-online.de:

FLVCR

FLVCR (C-Terminus)

Makrophagen

Erythrozyten

Häm

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05.05.2008  |  Anna Lena Marwedel      RSS Feed  Fachbeiträge


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